Besondere Ehrung bei Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung 2026

Euskirchen –Der Einladung zur Jahreshauptversammlung des Fischerei-Vereins Euskirchen e.V. waren zahlreiche Mitglieder gefolgt. So kamen am 30. Januar 2026 in das Hotel „Klosterhof am Jakobsweg“ in Stotzheim 28 Mitglieder des Vereins zur Versammlung. Bei der Versammlung erfolgte eine besondere Ehrung.

Vor Beginn der Jahreshauptversammlung bestand die letzte Möglichkeit, die Fangliste aus dem vergangenen Jahr abzugeben. Nach der zusätzlich erforderlichen Vorlage eines gültigen Fischereischeines, wurden die Fischereierlaubnisscheine verlängert.

Der Vorsitzende, Georg Erden, begrüßte die Anwesenden, eröffnete die Sitzung und stellte die Beschlussfähigkeit fest. Nach einer Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder, Jörg Decker und Ralf Röthgen, wurden die neuen Anwärter vorgestellt. Als nächster Tagesordnungspunkt erfolgte durch Abstimmung die Übernahme von fünf Anwärtern, die ihre zweijährige Anwärterzeit absolviert hatten und die Aufnahme eines Jugendmitglieds in die Seniorengruppe.

Der Vorstand schlug den Anwesenden vor, Ulrich Fröndgen zum Ehrenmitglied zu ernennen. Die Mitgliederversammlung stimmte diesem Vorschlag uneingeschränkt zu. Der Vorsitzende, Georg Erden, hob bei seiner Laudatio die unermüdliche Einsatzbereitschaft und die hohen Verdienste Fröndgens hervor. „… Uli ist stets für den Verein da und lässt dabei lieber zu Hause die Arbeit liegen, um für den Verein tätig zu werden.“ „Dieses Engagement -so Erden weiter-, birgt die Gefahr, dass wir seiner Ehefrau Tanja ins Gehege kommen und dies wäre eine mittlere Katastrophe für den Verein.“ Die Mitglieder sahen dies genauso und so wurde Fröndgen zum Ehrenmitglied ernannt.

Nicht nur Ulrich Fröndgen setzt sich für den Verein ein, auch seine Ehefrau Tanja. Obwohl Tanja Fröndgen nicht Mitglied im Verein ist, hat der Vorstand entschieden, sie mit der silbernen Vereinsehrennadel auszuzeichnen. Zu fast allen Veranstaltungen bringt sich Fröndgen mit Salaten und tatkräftiger Unterstützung ein. Ebenso ist sie stets auf das Vereinsheim bedacht und hält es in Ordnung.

Der Vorsitzende zeichnete noch den Fischerkönig und den Vereinsmeister aus. Die Kette des Fischerkönigs 2025 erhielt Dieter Woywod, der sich mit dem schwersten gefangenen Fisch (Stör mit 11.000 Gramm) bei Vereinsveranstaltungen den Titel sicherte. Als Vereinsmeister erhielt Dieter Woywod auch noch den Wanderpokal. Dazu ist die Gewichtssumme der gefangenen Fische (16.000 Gramm) bei Vereinsveranstaltungen maßgeblich. Zweiter wurde Michael Ney mit (10.600 Gramm) und dritter wurde Ulrich Fröndgen mit (7.200 Gramm).

Anschließend erfolgten die Berichte der Vorstandsmitglieder und nach der positiven Aussage der Kassenprüfer wurde der Vorstand entlastet.

Als ein schwieriger Punkt zeigte sich die notwendige Beitragserhöhung. Weiterhin ist ein Verkauf von Tageskarten an Gastangler nicht möglich, da hierfür der Hauptsee der Steinbachtalsperre nicht zur Verfügung steht. Damit fehlen dem Verein weiterhin zusätzliche Einnahmen. Daher stimmten die Mitglieder für eine 20-prozentige Beitragserhöhung, die bereits in diesem Jahr Gültigkeit hat.

Die Erfassung der Arbeitsstunden erweist sich immer wieder als Problem. Eine genaue Aufzeichnung ist aber notwendig, um das Ersatzgeld für fehlende Arbeitsstunden korrekt berechnen zu können. Der Vorsitzende hob aber positiv hervor: „Obwohl einige Mitglieder zu wenig Stunden geleistet haben, so haben dennoch Etliche viel mehr Stunden geleistet, die übertragen werden können“.

Der Vorstand bat noch um Mitteilung, wenn sich in den persönlichen Verhältnissen etwas ändert. Somit kann ein korrekter Datenbestand erreicht und Fehler beim Versand von Informationen oder dem Bankeinzug vermieden werden. 

Text: Walter J. Fröhler

Bilder: Walter J. Fröhler